Leistungsspektrum

 

Die Aluminium-Paneeldecke als Akustikdecke ermöglicht in lärmbelasteten Räumen eine optimal angepasste Schallabsorption. Durch die individuelle Kombination Schall absorbierender und Schall reflektierender Teilflächen in einer Deckenfläche können die Raumanforderungen erfüllt werden.
 
Die Schallabsorption kann durch Mineralwoll-Auflagen oder Vlies-Einlagen in die Profilsysteme verbessert werden. Nachhallzeiten-Verkürzung über die Oberfläche der Decklage (glatt oder perforiert)n bei Einsatz von Akustik Ein- bzw. Auflagen (Mineralwolle, Akustikvlies etc.) zur Erreichung der Absorberklassen A bis E.

 

Der durch Schallabsorptionsgutachten nachgewiesene Schallabsorptionswert wird nach EN ermittelt.
 
Die Schallabsorberklasse B nach DIN EN ISO 11654 mit einem Schallabsorptionswert von NRC 0,85
bzw. 0,80 Alpha im Mittel wird u. a. mit dem Modul 200, perforiert, 18 % freiem Querschnitt, offenen
Fugen und einer Mineralwollauflage von 20 mm erzielt.

 

Schall absorbierende Paneel-Deckensysteme:

  • mit offenen Fugen in 8, 15, 16, 40 mm Breite und glatter oder perforierter Oberfläche
  • alle Paneel-Deckensysteme mit Akustikauflage oder werkseitig eingeklebtem Akustikvlies

 

Schall reflektierende Paneel-Deckensysteme:

  • mit geschlossenen Fugen und glatter Oberfläche
  • mit geschlossenen Fugen und perforierter Oberfläche
  • mit Füllprofilen, ganz oder teilweise geschlossen und glatter Oberfläche

Die NE-Paneelsysteme 2815 BWA (Aluminium) – vorrangig als Schwimmbaddecke zu empfehlen -
und 3016 BWS (Stahl) – die optimale Sporthallendecke- sind hinsichtlich der Ballwurfsicherheit geprüft:
 

  • ballwurfsicher nach DIN 18032 Teil 3 (für Sporthallen u. a.) und
  • stoßfest gemäß EN 13964 Anhang D Klasse 1 A

 

Die Prüfung umfasst bei beiden Ballwurfsicheren Deckensystemen zusätzlich die Revisionsklappe in der Abmessung 600 mm x 600 mm. Das Aluminium-Paneelsystem ist mit feuchtraumgeeigneter Unterkonstruktion optimal als Schwimmbaddecke einsetzbar. Zusätzlich können die Vorteile der Akustikverbesserung genutzt werden.

Für NE-Deckensysteme aus Aluminium ist die Brandschutzklasse A1 nach DIN EN 13501-1 nachgewiesen.
 
Werkstoffbedingt können Aluminium-Paneeldecken allein nicht als Feuerschutz-Decken ausgebildet werden. In Verbindung mit eigenständigen Feuerschutz-Decken können Aluminium-Deckensysteme als Sichtbekleidung eingesetzt werden.

Aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit und wegen ihrer hygienischen Unbedenklichkeit sind Aluminium-Paneeldecken für den Einsatz in Lebensmittelbetrieben besonders geeignet.
 
Bei umweltbedingten Belastungen sind Aluminium-Paneeldecken bei Reinigung und Instandhaltung mit entsprechenden Reinigungsmitteln ebenfalls langzeitbeständig.

In feuchtigkeitsbelasteten Räumen sind Aluminium-Paneeldecken als Akustik- und
Sichtdecke optimal
einsetzbar. Die Standardlegierung für lackierte Bänder des verwendeten Aluminium entspricht der EN 13964:2006 Tabelle 8, Klasse D für feuchte und korrosive Umgebungen.

 

NE-Paneeldecken sind generell aus korrosionsfesten Aluminium-Legierungen und im
Zweischicht-Verfahren einbrennlackiert. Sie werden nach vielfältigen Normen- und Prüf-
verfahren ständig güteüberwacht.

 

Kühlen und Heizen über eine NE-Paneeldecke:
 
Für Kühl- und Heizdecken aus Metall-Paneelsystemen stehen unterschiedliche Technik-Konzepte zur Verfügung:
 

  • aufliegende Kapillar-Rohr-Matten,
  • ein Kunststoffrohrsystem, sauerstoff- und diffusionsdicht (nach DIN 4726),
  • Aluminium-Leiterplatten mit Kupfer- oder Kunststoffrohren

 

Paneele aus Aluminium sind wegen der hohen Material-Leitfähigkeit die optimale Deckenverkleidung
für Kühl- und Heizdecken. Dabei kann das System in den unterschiedlichsten Varianten hinsichtlich Oberfläche, Verlegung und Paneelbreite, ausgeführt werden.

 

Die Vorteile:

  • freier Deckenzugang durch demontierbare Aluminium-Paneele, an fast jeder Stelle (in Abhängigkeit
    von der Kühltechnik)
  • freie Gestaltungs- und Kombinationsmöglichkeiten für den Architekten
  • gute Schallabsorption und Schalldämmung
  • gute Kühl- und Heizleistungen
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • lackierte bzw. eloxierte Oberflächen möglich
  • wirtschaftliche Montage
  • Die Bauabläufe verbleiben jeweils beim Fachmann: die Paneeldecke beim Trockenbauunternehmen und die Kühl-/Heiztechnik bei der Anlagentechnik. An jeder Stelle ist somit Know-how am Werk.

Die umfangreiche Farbpalette des NE-Aluminiumdecken-Lieferprogramms liefert Lichtreflexions-
werte bis zu 87 %,  um bei entsprechenden Ansprüchen wirtschaftliche Beleuchtung zu integrieren.

 

Herstellungs- und Montageprozesse sind umweltschonend.
 
Für die Entsorgung bei Abbruch und Montage stehen im Wirtschaftskreislauf Recyclingverfahren zur Verfügung.

Die hochwertigen lackierten und eloxierten Oberflächen garantieren eine hohe optische Beständigkeit der Decke ohne laufenden Erhaltungsaufwand.
 
Jedes Paneel ist einzeln demontierbar – der Zugang zum Deckenhohlraum ist jederzeit gewärhleistet. Zusätzlich können Revisionsklappen, passend zum eingesetzten Paneelsystem, integriert werden.

NE-Metalldecken sind mit Leichtigkeit sturmischer: nur 1,5 kg bis 3,0 kg je m².
 
Die Aufnahmefähigkeit von Windlasten (Druck/Sog) durch die Unterdecke wird durch NE-Berechnung
nach DIN 10505 Kapitel 4 und gemäß EN 13964 Absatz 4.3.5 nachgewiesen.
 
Die NE-Berechnung von Trageschienen- und Abhängerabständen eines gewählten Paneel-
deckensytsems erfolgt für benannte Lastanforderungen eines Gebäudes. Die Lastanfor-
derungen sind vom Auftraggeber bzw. dem Bauherren oder Architekten zu übermitteln.
 
Die von NE ermittelten Konstruktionsabstände und etwaige weitere Montageanforderungen
werden dem Auftraggeber schriftlich mitgeteilt und sind zwingend unter Beachtung der NE-
Montageanleitung einzuhalten, um die benannten Windlasten aufzunehmen.
 
Auf Anforderung steht ein schriftlicher, kostenpflichtiger, statischer Nachweis für die benannte
Last zur Verfügung.

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